Herzlich willkommen bei den RheinRuhrSettern



Er war vor 2 Tagen erst 7 Jahre alt geworden, und jetzt musste er schon gehen. Eine Rückenmarksentzündung konnte er am Ende nicht überwinden :-(

Gibbs war der lustige und sportliche English Setter von Silke, Enda, Una und Aiden. Einziger überlebender Welpe eines unerwünschten Wurfs in Spanien. Lange Jahre hatte Silke mit ihrer Familie Setter aus dem Tierschutz bei sich aufgenommen und ihnen gezeigt, wie schön das Leben sein kann, wie ein Leben mit tollen Kindern funktioniert und wie man sich hier in Deutschland als braver Hund benimmt. Viele wurden und werden dann an gute neue Besitzer:innen vermittelt, aber einige blieben ... so wie Conn oder Oscar siehe auch REGENBOGEN-SETTER.

Gibbs war der erste Welpe, der bleiben durfte. Nach English Setter Art stellte auch Gibbs sich als sehr ... freiheitsliebend heraus ;-) und zog weite Kreise. Silke arbeitete liebevoll und intensiv mit ihm und schaffte es mit Geduld und Konsequenz, eine so innige und vertrauensvolle Beziehung zu dem bunten Flitzer aufzubauen, dass der Freilauf schließlich super funktionierte!!! Den vielen Gast- bzw. Pflegehunden war der mit allen verträgliche Gibbs immer ein toller Spielgefährte und Begleiter ins neue Leben.

Einige von euch kennen Gibbs nicht, weil er wegen vieler familiärer Verpflichtungen in letzter Zeit leider selten dabei sein konnte. Aber ich freute mich sehr, als Silke mit Gibbs zu Silvester mal wieder mit uns aktiv war. Jetzt ist er gegangen.

Er hatte ein tolles und spannendes Leben und wurde sehr geliebt! Wir halten ihn in allerbester Erinnerung!!!





Die RheinRuhrSetter, die - wie der Name schon sagt - oft an diesen beiden Flüssen aktiv sind, trafen sich im Februar an der Sieg. Die Natur war gerade im Winter hier besonders schön und beeindruckend: Unbelaubte Bäume, die sich wie filigrane Skulpturen in den Himmel streckten ... die Vogelinseln inmitten der Sieg ... es war einfach eine tolle Umgebung.

Neu mit dabei: Claudia L. mit ihrer Gordon Setter Hündin Jamie ("Sherwin's Sommernachtstraum"), die Schwester von RheinRuhrSetterin Carly, in die McCoy innerhalb von kurzer Zeit höchst verliebt war :D

Wir hatten eine zweigeteilte Tour geplant. Da die Strecke insgesamt recht lang war und wir den kleinen Yuma dabei hatten (gut 5 Monate alt), gingen wir zuerst einmal eine kleine Runde um den See. Das reichte für den Zwerg.

Womit wir nicht gerechnet hatten: Durch den häufigen Regen war ein Übergang des Rundwegs überflutet. Was nun?
Es entstand eine lebhafte Diskussion mit verschiedenen "Lösungsansätzen". Die Hardliner stimmten für "einfach durchlaufen, die Füße trocknen auch wieder", andere waren für die Umgehung der Stelle, was jedoch zu einem deutlich längeren Weg auch für Yuma geführt hätte. Es siegte die heroischte Lösung, die Sascha zum HELDEN DER TOUR machte: Er hatte Gummistiefel an, stieg ins Wasser und rollte einen großen quadratischen Stein genau an die Stelle, an der wir ihn als Zwischentritt für den Übergang brauchten (siehe Foto oben). Juchhuuu ... danke Sascha!!! So kamen alle trockenen Fußes über den Fluss. Auch unsere älteste Teilnehmerin mit 86 Jahren meisterte den Übergang mit ein bisschen Hilfe und Bravour!

Nach der ersten Runde verließen Yuma und auch sein Kumpel Unkas samt Besitzer:innen die Gruppe. McCoy erkannte hoch erfreut, dass er jetzt der einzige Rüde unter 11 Hündinnen war :D Vor allem die junge Jamie und ihre Schwester Carly hatten's ihm angetan. Die drei Knalltüten rannten wie die Wilden und hatten einen Heidenspaß!

Die Einkehr war organisatorisch etwas holprig. Schließlich landeten wir aber im Eschmarer Brauhaus in Troisdorf mit leckerem Essen, angenehmem Ambiente und guter Bedienung und ließen diese schöne Tour gemeinsam ausklingen :o)