
Herzlich willkommen bei den RheinRuhrSettern
Eine kleine aber feine Truppe machte sich im Rahmen der RRS-September-Aktion gut gelaunt auf den Weg in die Niederlande.
Das Wetter vor Ort war mit 18 - 19°C, leicht wechselhaft mit vielen sonnigen Abschnitten und windig angesagt. Auf dem Weg Richtung Westen
zweifelten wir ein bisschen an der Prognose, weil es streckenweise wirklich heftig regenete und total dunkel am Himmel war. In Kijkduin angekommen, freuten wir uns dann aber,
dass die Wettervorhersage komplett richtig war und wir zu 80% Sonne und starken Wind hatten.
Streng genommen durften wir im September noch gar nicht mit Hunden an diesen Strand. Auch das Hinweisschild auf Seehunde irritierte uns etwas, und wir schauten erst
einmal, was am Strand so los war, bevor wir weitergingen. Als wir dann aber sahen, dass Scharen von Kitesurfern auf dem Wasser und am Strand waren und viele Hunde unangeleint herumtollten,
waren wir sicher, dass an diesem Tag sicherlich keine Seehunde an diesem Strandabschnitt lagen. Gespräche mit Niederländern vor Ort zeigten uns dann, dass der Besuch mit Hund am Strand hier
wohl auch bereits im September toleriert wurde, wie schön :o)
Nugget, Elmar und McCoy waren natürlich total begeistert und fegten - einmal von der Leine gelassen - erst einmal über den Strand und durch die Brandung. Im Gegensatz zu Noordwijk war die
Menschen- und Hundedichte nicht so groß, was uns deutlich entspannter am Strand spazieren ließ. Einige Hundert Meter entfernt sahen wir einen Hund über den Strand flitzen ... sah das nicht aus
wie ein ...? Ja tatsächlich, uns kamen Niederländer mit einer sehr netten Irish Red Setter Hündin entgegen, die an unseren Hunden allerdings weniger interessiert war als an ihrem Ball ;o)
Die Besitzer freuten sich dafür umso mehr, unverhofft zwei anderen Setterrassen am Strand zu begegnen. Elke übernahm die Kommunikation, da sie im Gegensatz zu Thomas und mir niederländisch spricht.
Der starke Wind war einfach toll und ließ uns lebendig fühlen, zeigte uns aber auch, dass sich dieser Sommer langsam dem Ende neigte. Viele Kitesurfer nutzen das Wetter, um spektakuläre Fahrten und Stunts
im Meer und in kleinen Wasserabschnitten zwischen Dünen und Meer durchzuführen. Wir blieben stehen und schauten gebannt zu. Durch den kräftigen Wind nahmen die Surfer richtig Tempo auf und flogen bis zu 15m
hoch durch die Luft!
Wir spazierten weiter und einige Zeit später fielen uns schon von weitem Objekte am Strand auf, die da scheinbar nicht hingehörten. Ja, das war wirklich Obst, das offenbar aus einem Container im nahe gelegenen Hafen ins Meer gefallen
und bis zu diesem Strand getrieben war ... ziemlich skurril, aber irgendwie auch schön.
Bevor wir umkehrten lockten uns die wunderschönen Dünen, und auch die Hunde fanden's hier spannend. Neben dem aufgepeitschten Meer waren auch die Dünen ein idealer Hintergrund für tolle Fotos unserer Hunde.
Auf dem Rückweg gönnten wir uns eine Pause in einer der Strandbuden und die obligatorischen Fritjes. Elke wählte Honigkuchen ... auch nicht schlecht und typisch niederländisch.
Es war mal wieder ein rundum lohnender Tag mit guten Freunden, Sonne, Strand und Meer ... was will man mehr!!!